Nachträgliche Horizontalsperre Kosten und Preis

Horizontalsperre Kosten

Nachträgliche Horizontalsperre? Ja, das können wir auch. Hinter dieser Aussage steckt nichts anderes, als dass dieser Betrieb verschiedene Dienstleistungen bietet, sich also nicht zwingend explizit auf dem Gebiet der Mauerwerkstrockenlegung spezialisiert hat. Das muss nicht negativ sein. Aber Vorsicht, denn eine seriöse und funktionierende Horizontalsperre ist eine Sache ausgewiesener Experten. Lesen Sie hier, wie Sie die richtige Dienstleistung finden und mit welchem Horizontalsperre Kosten und Preis zu rechnen ist.

Nachträgliche Horizontalsperre ist nicht mal eben gemacht

 

Feuchtigkeit im Mauerwerk hat verschiedene Gründe und geht verschiedene Wege. Die tatsächliche Ursache klar zu definieren, fällt einem Laien oft schwer. Auch den Schaden exakt einzugrenzen und den Grad der Durchfeuchtung festzustellen, ist in der Regel Aufgabe für einen Experten. Der sollte auch die geeignete Lösung finden, also weitere Schritte vorschlagen können, und zwar unter Beachtung des Zustandes der Bausubstanz und der Statik des Gebäudes. Alles das sind nur Vorarbeiten für die eigentliche Trockenlegung. Und auch dafür gibt es verschiedene Verfahren, die ein Laie nur schwerlich differenzieren, geschweige denn beherrschen kann. Jedes Detail will exakt und absolut fachgerecht ausgeführt sein, soll am Ende das gewünschte Ergebnis stehen.

Am Beispiel der nachträglichen Horizontalsperre per Niederdruck-Injektion lässt sich das schön verdeutlichen: Die wird gern als „Heimwerker-Lösung” im Baumarkt angeboten und von dem einen oder anderen Hausbesitzer auch angewandt – meist mit mangelhaftem bis keinem Erfolg. Es kommt nämlich auf die Kombination verschiedener Komponenten an, zum Beispiel das korrekte Setzen der Bohrlöcher, die zudem den korrekten Durchmesser und eine klar definierte Tiefe besitzen müssen. Weiter geht es mit dem Einfüllen des Mittels zur Abdichtung. Wird es nicht fachgerecht eingebracht, kann es keine wasserundurchlässige Schicht bilden. Die Folge: Durch die Lücken steigt weiterhin Wasser auf.

Fazit: Die Nachträgliche Horizontalsperre ist nicht einfach mal nebenbei gemacht. Ganz im Gegenteil: Sie bedarf gründlicher Vorbereitung und einer soliden Ausbildung mit umfassenden Kenntnissen.

Horizontalsperre Kosten – Echte Qualität hat nun mal ihren Preis

 

Nun ist die Horizontalsperre eine zum Teil gewaltige und langfristig angelegte Investition. Kein Wunder also, dass in Zeiten des Sparzwangs gern auf den Euro gesehen wird. Die Versuchung, den günstigsten Anbieter mit der Trockenlegung der Wände zu beauftragen, ist groß. Man könnte ja enorm sparen und hat vielleicht noch Spielraum für andere notwendige Arbeiten rund um das Haus. Doch dieses Kalkül kann sich schnell als Falle entpuppen. Warum?

—  Eine solide Horizontalsperre funktioniert nur mit hochwertigem Material und qualifiziertem Personal. Beide haben ihren Preis, an dem nicht gerüttelt werden kann oder sollte.

—  Ein Unternehmen, das auf Niedrigstpreise setzt, begibt sich wirtschaftlich in einen Teufelskreis: Will man Bestleistungen abliefern, muss man das passende Verfahren mit dem passenden Material und hoch spezialisiertes Personal haben. Will man trotz niedrigster Preise wirtschaftlich arbeiten, leidet darunter die Qualität. Die Folge sind Reklamationen, Mehrkosten für das Untenehmen und schlussendlich rote Zahlen, die sich von Auftrag zu Auftrag häufen. Zuletzt zahlt der Kunde drauf, dann nämlich, wenn das Unternehmen dem Preisdruck nicht mehr standhält und vom Markt verschwindet. Im Reklamationsfall steht der Kunde ohne alles da.

—  Eine mangelhaft ausgeführte Nachträgliche Horizontalsperre ist für den Hausbesitzer doppelt ärgerlich. Die Bausubstanz des Hauses leidet weiter, und der Besitzer zahlt erneut, dann nämlich, wenn er ein weiteres Unternehmen mit der Reparatur der misslungenen Arbeit beauftragen muss, weil nämlich der ursprünglich beauftragte Betrieb nicht mehr existiert.

Fazit: Nicht jede günstige Horizontalsperre Kosten ist am Ende auch tatsächlich günstig für Sie. Prüfen Sie die Qualifikation des Betriebes und lassen Sie sich Referenzen nennen. Schauen Sie mal nach, wie lange das Unternehmen schon existiert. Schauen Sie genau auf das Leistungsspektrum des Unternehmens. Spezialbetriebe haben sich in der Regel auf wenige aber klar definierte Leistungen eingeschossen. Die aber werden absolut exakt und fachgerecht ausgeführt. Nur das zählt.

Nachträgliche Horizontalsperre: Zwischen Garantie und Haltbarkeit

Nachträgliche Horizontalsperre

Durch eine nachträgliche Horizontalsperre lässt sich eine wirksame Mauerwerkstrockenlegung gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk einrichten. Diese Methode gilt als Stand der Technik, absolut zuverlässig und langfristig wirkungsvoll.

Die Garantie auf eine nachträgliche horizontale Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich ist besonders für Hausbesitzer wichtig, die auf der Suche nach dem richtigen Mauerwerkstrockenleger sind. Welche Garantie ist aber seriös? Wie lange aber hält so eine nachträgliche Horizontalsperre eigentlich? Lesen Sie hier mehr dazu.

 

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, denn: Eigentlich steckt in jedem Haus eine Horizontalsperre, die auf verschiedenen Wegen eingerichtet worden sein kann. Nur sehr alte Häuser verfügen nicht über diese Sperre über dem Fundamentbereich gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Und: Ist diese Sperre defekt oder fehlt sie ganz, lässt sie sich auf verschiedenen Wegen nachträglich einrichten. Wir beschreiben hier eine nachträgliche Horizontalsperre, die per Niederdruck-Injektion eingerichtet worden ist.

30 Jahre Garantie?

30 Jahre Garantie auf die nachträgliche horizontale Abdichtung des Hauses gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich. Glauben Sie das bitte nicht. Kein guter
Mauerwerkstrockenleger macht Ihnen derartig utopische Versprechungen. Seriös sind bis zu 10 Jahre, und zwar unabhängig vom Trockenlegungsverfahren. Dabei sollte sich die Garantie auf die Wirksamkeit der fachgerecht ausgeführten Arbeiten, also auf den Erfolg der Trockenlegung, beziehen. Bedingung: Sie als Hausbesitzer befolgen die Hinweise der Experten zur Entfeuchtung des Mauerwerks nach Abschluss der Arbeiten. Und: Ein seriöser Mauwerkstrockenleger wird den Erfolg seiner Arbeit regelmäßig überprüfen, indem er den Durchfeuchtungsgrad in festgelegten Abständen misst.

Unser Tipp

Fragen Sie Ihren Mauerwerkstrockenleger gezielt nach der Garantielaufzeit. Lassen Sie sich ausführlich über das richtige Verfahren zur Entfeuchtung des Mauerwerks nach Einbringen der nachträglichen horizontalen Sperre informieren.

30 Jahre Haltbarkeit sind reell.

 

Die Haltbarkeit einer nachträglichen horizontalen Abdichtung beträgt in der Regel 30 Jahre. Aber: Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem auch vom verwendeten System und Material. Wir gehen hier von einer Sperre auf Silikonbasis per Niederdruck-Injektion aus. Über Bohrlöcher geben Experten eine Microemulsion auf Silikonbasis unter leichtem Druck gleichmäßig in das Mauerwerk. Dadurch bildet sich eine dauerelastische und lückenlos dichte Schicht, die nachträgliche Horizontalsperre.

Aufgrund verschiedener Faktoren sind 30 Jahre Haltbarkeit ein reeller Zeitraum.

–   Dauerelastizität durch den Silikonanteil
–   Ausführung der Arbeiten vor Ort
–   Unabhängige Forschungsergebnisse zum verwendeten Material
–   Eigene Erfahrungswerte

Und hier noch einmal die wesentlichen Vorteile der Niederdruck-Injektion, wie oben beschrieben:

–   Kein statischer Eingriff in die Bausubstanz zum Beispiel durch Schlitzen oder Mauerwerksaustausch
–   Keine Umweltbelastung, weil die Emulsion ohne Lösungsmittel auskommt.
–   Aufgrund des Silikonanteils muss die Emulsion nicht erhitzt werden.
–   Durch Überlappungen der Injektionsbereiche erhalten Sie eine absolut dichte Ebene.
–   Kaum Lärm auf der Baustelle.
–   Keine Schmutzbelastung.

Unser Tipp

Wir sind hier von der Niederdruck-Injektion ohne Erhitzen ausgegangen. Natürlich gibt es verschiedene Methoden, um eine nachträgliche Horizontalsperre einzurichten. Sie sollten sich
gründlich informieren, welches System für Sie ideal ist. Denken Sie dabei auch an mögliche dauerhafte elektromagnetische Belastungen, die bei einigen Verfahren entstehen kann.

Es gibt verschiedene Methoden, eine Horizontalsperre im Zuge des Hausbaus einzurichten: z.B. die Einschlämme und die Bitumenbahn. Grundsätzlich gibt man einer Bitumenbahn eine maximale Lebensdauer von 40 Jahren. Danach wird das Material spröde und brüchig, kann also seine Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Verfahren der Horizontalsperre mit und ohne statischer Belastung

Verfahren der Horizontalsperre

Wenn feuchte Wände trockengelegt werden müssen, dann entsteht für Hausbesitzer die Frage: Welches Verfahren der Horizontalsperre ist für mich das richtige? Denn bei der Mauerwerkstrockenlegung gibt es Verfahren mit einer verschiedenen statischen Belastung zum Beispiel. Lernen Sie nun die Methoden der Horizontalsperre und ihre Unterschiede kennen.

Bausubstanz leidet, Wohnklima verschlechtert sich, Schimmel droht

 

Die Feuchtigkeit im Mauerwerk ist ein nicht zu unterschätzendes und ernst zu nehmendes Problem. Denn die Nässe schadet nicht nur der Bausubstanz, auch das Wohnklima in betroffenen Häusern verschlechtert sich und die Energiekosten steigen. Zusätzlich wird Schimmelbildung gefördert, was besonders für die Hausbewohner gefährlich sein kann. Fazit: Feuchte Wände sollten daher schnellstens und unbedingt trockengelegt werden.

Häufige Ursache ist aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Fundamentbereich. Das heißt: Die horizontale Sperre ist undicht oder fehlt. Sie muss repariert oder nachträglich eingerichtet werden. Hier nun einige Verfahren zur Einrichtung einer nachträglichen Horizontalsperre.

Mauerwerksaustausch – Statische Belastung

Bei dieser Methode wird das Mauerwerk Meter für Meter im Fundamentbereich ausgetauscht. Dieses Verfahren der Horizontalsperre wird eingesetzt, wenn die Statik des Fundaments bereits stark gelitten hat. Mit dem Austausch des Mauerwerks wird auch eine Horizontalsperre angelegt. Der Nachteil: Mauerwerksaustausch ist ein schwerer Eingriff in die Gesamtstatik des Gebäudes. Die Folge können zum Beispiel Setzungsrisse sein. Zudem ist dieses Verfahren enorm kostenintensiv.

Mauersägeverfahren – Statische Belastung

 

Das Mauerwerk wird hier horizontal durchgesägt. In den „Schlitz“ wird dann eine Sperre eingebracht. Das Problem: Die notwendigen Maschinen lassen ein Einsetzen der Sperre im Fundamentbereich nicht zu. Zudem greifen diese Arbeiten massiv in die Struktur und damit in die Statik des Gebäudes ein – Setzungsrisse sind vorprogrammiert. Auch das Mauersägeverfahren ist sehr kostspielig.

Das Stahlblechverfahren – Statische Belastung

In eine durchgehende Lagerfuge wird ein gewelltes Stahlblech mit einem Presslufthammer geschlagen. Der Haken diese Methode: Das Stahlblechverfahren verursacht enorme Erschütterungen, die die Statik des Gebäudes stören können. Das Stahlblech wird übrigens nach ungefähr 15 Jahren von aggressiven Salzen zersetzt. Die Lebensdauer einer Stahlblechsperre ist schon aus diesem Grunde begrenzt. Problematisch sind Ecken und Überlappungen des Stahlbleches.

Elektrophysikalische Verfahren

Elektrophysikalische Verfahren setzen auf das sogenannte Osmoseprinzip und bedeutet kaum eine statische Belastung. Die Basis ist ein elektromagnetisches Feld, das das Wasser durch Polarisation aus dem Mauerwerk drängt. In Fachkreisen werden die dafür verwendeten Geräte auch „Zauberkästchen“ genannt. Sie sind unter Experten umstritten. Nicht wenige Fachleute sehen eine große Gefahr in den elektromagnetischen Feldern. Andere stellen die Behebung der Ursache für die Mauerwerksdurchfeuchtung an die erste Stelle. Und: Die Geräte erhöhen den Energieverbrauch auf Dauer.

Injektionsverfahren

Profis unterscheiden zwischen drei Injektionsverfahren der Mauerwerkstrockenlegung ohne statische Belastung: drucklose Injektion, Injektion mit Aufheizen und die Niederdruck-Injektion.

1-  Die drucklose Injektion

Bei der drucklosen Injektion soll eine spezielle Emulsion über Bohrlöcher in durchfeuchtetes Mauerwerk sickern und die Kapillare regelrecht verstopfen. Der Haken: Kapillare, die bereits mit Wasser gefüllt sind, nehmen keine weitere Flüssigkeit auf.

2-  Die Injektion mit Aufheizen

Zur Injektion mit Aufheizen wird entweder erwärmtes Material über Bohrlöcher in durchfeuchtetes Mauerwerk eingebracht, soll sich dort verteilen und die Kapillare verschließen, oder: Das Mauerwerk wird mit Heizstäben erwärmt und mit Spezialemulsion über Bohrlöcher getränkt. Diese Methode kämpft mit zwei Problemen: 1. Erwärmte Emulsionen können vor ihrem eigentlichen Ziel bereits erkalten und aushärten. Damit entsteht keine lückenlose Sperre. 2. Mauerwerk darf nicht über 80 Grad erhitzt werden, da sonst die Festigkeit des Baustoffes gefährdet ist. Stein wird zum Beispiel porös und brüchig.

3-  Die Niederdruck-Injektion

Dieses Verfahren der Horizontalsperre gilt als aktueller Stand der Technik und sehr zuverlässig. Durch Bohrlöcher in Zweierreihen versetzt wird unter leichtem Druck eine Microemulsion auf Silikonbasis in das Mauerwerk eingebracht. Die Emulsion soll sich nun gleichmäßig verteilen und eine dauerelastische Schicht, die nachträgliche Horizontalsperre, bilden. In den Kapillaren vorhandenes Wasser wird durch den Druck verdrängt. Vorteile des Verfahrens: kein Aufheizen nötig, keine Lösungsmittel, kein Eingriff in die Statik des Gebäudes (gilt für alle Injektionsverfahren), gezielter Einsatz des Materials möglich, Dauerelastizität verhindert Undichtheiten.

Unser Tipp

Lassen Sie von einem Profi die Ursache für die Feuchtigkeit in Ihrem Mauerwerk ermitteln. Das Ergebnis ist die Basis für alle weiteren Schritte. Dazu gehört auch die Wahl des richtigen Verfahrens.

Extra-Tipp

Prüfen Sie das Unternehmen, mit dem Sie Ihr Mauerwerk trockenlegen lassen wollen. Schauen Sie sich die Referenzen an. Fragen Sie nach Erfahrungswerten, und lassen Sie sich Vor- und Nachteile des angewandten Verfahrens genau erklären. Vor allen Dingen aber gilt: Pauschalgarantien und -versprechen sind unseriös und können nur selten gehalten werden.